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© Fabio Bontadina / swild.ch
24.01.2020

Der Startschuss zum Crowdfunding für das Projekt «Grosse Abendsegler und ihre Baumhöhlen schützen» ist am Dienstag, 28. Januar um 15 Uhr gefallen.
Das Ziel des Projektes ist es, möglichst viele Baumhöhlenquartiere des Grossen Abendseglers in der Stadt Zürich und den umliegenden Stadtwäldern zu finden. Die gefundenen Quartierbäume werden markiert, um die Abendseglerquartiere vor forstlichen Baumfällungen und somit vor der Zerstörung zu schützen! Mit Telemetrie- und GPS-Datenloggern versuchen wir, den heimlichen Tieren auf die Spur zu kommen.

Jede Unterstützung für das Projekt ist willkommen! Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es direkt auf der auf der Crowdfunding-Plattform We Make it oder hier.

17.01.2020

Wolf (@Lisa Wirthner / wildenachbarn.ch)

In Thundorf bei Frauenfeld ist ein grosses Tier, vemutlich ein Wolf, in einen Schafstall eingedrungen und hat zwei Schafe getötet und andere verletzt. Sicherheit, ob es sich tatsächlich um einen Wolft handelt, sollen Speicheproben ergeben, die nun an der Universität Lausanne genetisch untersucht werden. Falls es sich tatsächlich um einen Wolf handeln sollte, wäre es der dritte Wolf seit 2017, der seit der Ausrottung vor 200 Jahren, wieder im Kanton Thurgau auftaucht. 

05.01.2020

 
Zauneidechse: Männchen (links) und Weibchen (Bild Bea Schmuckli / stadtwildtiere.ch)

Kennen Sie die rund 15 Reptilienarten, welche im deutschsprachigen Raum Europas leben (D: 14 Arten, AU: 15, CH: 17 Arten)?

Die Zauneidechse ist eine der bekannteren Arten, die auch in Gärten und Grünanlagen vorkommen kann. Sie hat einen gedrungenen Körper und relativ kurzen, nicht mehr als körperlangen Schwanz, im Unterschied zur Mauereidechse, die grazil wirkt und deren Schwanz doppelt so lang wie der Körper ist. Zauneidechsen brauchen Hecken mit Dickicht, Steinhaufen, Altgrasstreifen. Sie können weniger als die Mauereidechse entlang von Mauern in die Höhe fliehen, weshalb sie häufiger von Hauskatzen erbeutet werden.

Besuchen Sie das Zauneidechsen-Portrait auf den StadtWildTiere- und Wilde Nachbarn-Webplattformen und finden Sie dort Hinweise, wie die Art gefördert werden kann.

© Denis Torche / nosvoisinssauvages.ch
30.12.2019

Die Jahreswende steht bevor und dies soll gefeiert werden. Häufig geschieht dies mit dem Einsatz von Feuerwerk. Was für uns schön anzusehen ist, bedeutet für die Wild- und Haustiere Angst und Schrecken. Der plötzliche Lärm und das Licht erschrecken die Tiere, die aus Panik flüchten. Während der Flucht können Unfälle geschehen, die Tiere verbrauchen unnötig Energie und meiden gewisse Gebiete danach teils für Wochen. Zudem kann der Schrecken bei den Tieren zu Fehlgeburten führen. Die Überreste der Feuerwerkskörper verbleiben oft in der Natur und geben Stoffe ab, die nicht dort hin gehören.

In der Schweiz trägt das Feuerwerk zu 2% der gesamten Feinstaubemmision bei, obwohl Feuerwerke vor allem an zwei Tagen abgelassen werden. Dies ist auch für die Menschen relevant, da sich an diesen Tagen die Feinstaubbelastung erhöht.

Aus diesen Gründen - den Tieren zuliebe - feiern Sie den Jahreswechsel doch ohne Knaller und Raketen.

Gartenschläfer bei Lavin. © Kartin Cuonz / wildenachbarn.ch
20.12.2019

Gebirge, Wälder, Flusslandschaften und Landwirtschaft: Das Unterengadin zeichnet sich durch eine einmalige Landschaft und Natur aus. Doch unser Wissen über das Vorkommen und die Verbreitung der tierischen Mitbewohner ist begrenzt. 
Das Projekt „Wilde Nachbarn Unterengadin“ will Wildtiere in und um den Siedlungsraum erlebbar machen und Wissenslücken über die Verbreitung der Wildtiere schliessen. Dazu werden gemeinsam mit der Bevölkerung Wildtierbeobachtungen gesammelt.

Im Unterengadin wird das Projekt von der Stiftung „Pro Terra Engiadina“ getragen. Die Trägerschaft wird ausgeweitet auf weitere Organisationen und kantonale Ämter. Geplant ist die Zusammenarbeit mit den Jagdvereinen und je nach Thema mit weiteren Interessierten und Naturschutzorganisationen.

© Thomas Briner
10.12.2019

Dusty, Chilli und Busella brachten dem Naturmuseum in Solothurn über 500 Mäuse!

Damit lieferten die Katzen wertvolle Daten für den Säugetieratlas der Schweiz und wichtige Grundlagen für den Schutz und die Förderung von Nagern und Insektenfressern. Aktuell ist der Schlussbericht zum Projekt "Zeig mir Deine Maus, Katze!" erschienen und kann hier heruntergeladen werden.

© stadtwildtiere.ch
05.12.2019

In der Schweiz leistete im Jahr 2016 laut dem Bundesamt für Statistik fast 43% der Bevölkerung Freiwilligenarbeit und generierten zusammen mit Haus- und Familienarbeit einen geschätzten Geldwert von 408 Milliarden Franken.

Auch bei den Projekten StadtWildTiere und Wilde Nachbarn sind die motivierten freiwilligen Helfer und Helferinnen eine grosse Stütze. Sie tragen dazu dabei, Beobachtungen von Wildtieren zu sammeln und ermöglichen die Durchführung von grösseren Projekten.

Anlässlich des Tages der Freiwilligen möchten wir uns ganz herzlich bei allen denen bedanken, die sich in ihrer Freizeit für StadtWildTiere und Wilde Nachbarn engagieren!

 

21.11.2019

Hermelin im Winterfell (© Frank Fichtmüller/Fichtmueller-Tierfoto.de)

Flink, neugierig, den Grossteil des Lebens unterirdisch verbringend, Mäusevernichter und kleinster Vertreter unserer Raubtiere – die Rede ist vom Wiesel. Genau betrachtet handelt es sich eigentlich um zwei Arten: nämlich dem Hermelin und dem Mauswiesel.

Aber wer genau ist wer? Die beiden Arten leben so sehr versteckt, dass man sie selten zu Gesicht bekommt. Wer das Augenmerk auf den Schwanz richtet, wird schnell fündig. Denn dieser verrät, um wen es sich handelt.

Die Wanderausstellung «Hermelin und Mauswiesel» mit vielen attraktiven Objekten und interaktiven Stationen ist ab sofort und bis zum 1. Juni im Solothurner Naturmuseum zu sehen.

19.11.2019

Susanne Baumann von Urech Outdoorbekleidung zieht die Wettbewerbsgewinner. (© zvg Naturmuseum Solothurn)

Über 50 Beobachtungsmeldungen von Eichhörnchen sind über die Seite solothurn.wildenachbarn.ch und beim Naturmuseum Solothurn im letzten halben Jahr eingegangen. Sowohl unter den Meldungen mit Fotobeleg wie auch unter den reinen Beobachtungsmeldungen wurden attraktive Preise verlost. Die Ziehung der Wettbewerbsgewinner fand bei unserem Hauptpreissponsor Urech Outdoorbekleidung Lyss statt.

Wir gratulieren den Wettbewerbssiegern Sophia Knecht (mit Bild) und Catherine Krügel (Beobachtung) sowie allen weiteren Gewinnern und danken für die fleissige Beobachtungsmeldung.

09.11.2019

Ausgehend von der Rückkehr der Wölfe in die Schweiz geht der Dokumentarfilm auf Spurensuche, um dieses missverstandene, intelligente und soziale Raubtier näher kennen zu lernen. Er geht den zentralen Fragen nach: Wer ist der Wolf, wie und wo lebt er? Welche Aufgabe hat er in unserem Ökosystem? Können wir mit ihm zusammen leben? Woher stammt die Angst vor dem Wolf?
Die filmische Reise führt von der Schweiz via Deutschland, Österreich nach Osteuropa und Nordamerika, wo frei lebende Wolfsrudel seit jeher existieren. Die dortigen Experten verfügen über Wissen und Erfahrungen, von denen die Schweiz profitieren kann. Betroffene Schafshirten bringen ihre Sichtweise ein.
 
Idee // Buch // Regie : Thomas Horat
Kamera : Luzius Wespe
Ton : Thomas Horat
Schnitt : Guido Henseler
Musik : Artra Trio, Musik im Abspann: C. Gibbs
Tonschnitt // Mischung // Sounddesign : Oswald Schwander
Rerecording Mixer : Jörg Höhne +++ Oswald Schwander
Produktion : Settebello Film GmbH +++ Verleih : mythenfilm
 

Webseite zum Film

Trailer zum Film

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