Crowdfunding für das Projekt «Grosse Abendsegler und ihre Baumhöhlen schützen»

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Wir benötigen Ihre Unterstützung

Für unser Projekt „Grosse Abendsegler und ihre Baumhöhlen schützen“ benötigen wir Unterstützung. Telemetrie ist eine zeitaufwändige und nicht ganz billige Methode.
Ihre Spende ermöglicht es uns, die Materialkosten für die Radiotelemetrie- und GPS-Sender und die Empfänger zu decken!

Aus diesem Grund haben wir ein Crowdfundingprojekt auf der Plattform We Make it lanciert und sind für jede Spende dankbar.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Grosser Abendsegler © Stiftung Fledermausschutz

Markierung an Baum © Fabio Bontadina

/ swild.ch

Weitere Informationen zum Projekt

Noch bevor die meisten von uns am Morgen aufstehen und zur Arbeit gehen, haben sich die Fledermäuse bereits wieder in ihre Quartiere zurückgezogen, wo sie den Tag verschlafen. Doch wo befinden sich diese Fledermausquartiere eigentlich? Wo ziehen die Fledermäuse Ihren Nachwuchs auf? Welche Ansprüche haben sie an Tagesschlafverstecke?
Im Rahmen des Projektes «Fledermäuse in der Stadt» erforscht das StadtWildTiere-Team mit der Unterstützung von Freiwilligen Fledermäuse in der Stadt Zürich. Nachdem 2019 die Fledermäuse in Innenhöfen der Stadt Zürich erforscht wurden, stehen 2020 die baumhöhlenbewohnenden Fledermausarten in Zentrum unserer Untersuchung.

Baumhöhlenquartiere finden und schützen

Ziel des Projektes «Grosse Abendsegler und ihre Baumhöhlen schützen» ist es, möglichst viele Baumhöhlenquartiere des Grossen Abendseglers in der Stadt Zürich und den umliegenden Stadtwäldern zu finden. Diese Quartierbäume werden markiert, um sie vor forstlichen Baumfällungen zu schützen. So kann verhindert werden, dass Abendseglerquartiere zerstört werden. Zudem soll untersucht werden, ob die Grossen Abendsegler bestimmte Baumarten, Baumalter oder Standorte für ihre Tagesschlaf- und Winterquartiere bevorzugen.

Aufspüren der Baumhöhlenquartiere

Mit Radiotelemetrie, neuen GPS-Sendern und Citizen Science wollen wir diesen heimlichen Jägern der Nacht auf die Spur kommen.
Grosse Abendsegler nutzen während der Paarungszeit im Herbst mehrere Quartiere und wechseln oft zwischen den einzelnen Quartieren hin und her. Mit Miniatur-Telemetriesendern, die den Fledermäusen mit Medizinalkleber auf den Rücken geklebt werden, können so bisher unbekannte Quartiere ausfindig gemacht werden. Diese Methode wurde bereits früher erfolgreich in Naturschutzprojekten in der Schweiz und International mit Grossen Abendseglern angewendet und hat sich dabei bewährt.

Neben den Telemetriesendern möchten wir eine neue Art Sender testen: Sogenannte GPS-Datenlogger. Anders als bei Telemetriesendern, welche Signale aussenden, die mit einem Empfänger direkt geortet werden können, ermitteln GPS-Datenlogger ihre Position mittels Satelliten und speichern die Positionsdaten in einem internen Speicher. Mit diesen zusätzliche GPS-Datenloggern erhalten wir spannende Daten über die Jagdgebiete und die Raumnutzung der Grossen Abendsegler.

 

Das Projektteam besteht unter anderem aus erfahrenen Biologinnen und Fledermausforschern. Diese haben bereits mehrfach Fledermäuse telemetriert und kennen sich daher bestens mit dem Abfang, dem Handling und dem Markieren der Tiere und der Technik aus. Das Projektteam arbeitet mit der Stiftung zum Schutze unserer Fledermäuse in der Schweiz und den regionalen Fledermausbeauftragten des Kantons Zürich zusammen. Alle benötigten Bewilligungen werden bei den zuständigen Behörden eingeholt.

Unterstützung durch Freiwillige

Zusätzlich zur Markierung der Tiere mit Sendern werden wir mit der Unterstützung von Freiwilligen weitere Baumhöhlenquartiere suchen. Dabei nützen wir spezielles Verhalten der Grossen Abendsegler Männchen aus: Zur Paarungszeit sitzen diese in den Eingängen ihrer Baumhöhlen und locken mit auch für Menschen hörbaren Balzrufen die Weibchen an. Folgt man diesen unverwechselbaren Rufen, können weitere Baumquartiere gefunden werden.

 

Unser Projekt zu unterstützen lohnt sich sogar doppelt, denn dank des Science Boosters wird jeder gespendete Betrag von der Gebert Rüf Stiftung verdoppelt!

 

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

 

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Grosser Abendsegler schaut aus seinem Baumhöhlenquartier © Fabio Bontadina / swild.ch

 

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