Holland: Pelztiere erkranken massenhaft an Covid-19

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Am 26. April 2020 wurde bekannt, dass Tiere auf zwei niederländischen Nerzfarmen am neuartigen Coronavirus erkrankten. Angesteckt wurden sie sehr wahrscheinlich von erkrankten Mitarbeitern der Farmen.
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Zuchtbetriebe für Pelztiere wie die Nerzfarmen in Holland halten Expertinnen und Experten für Risikofaktoren für die Ausbreitung von Krankheiten. Es leben so viele Tiere auf engem Raum zusammen, wie das natürlicherweise nie vorkommen würde. Eine Ansteckung zwischen Tier und Mensch ist durchaus möglich, wenn diese über längere Zeit in Kontakt stehen.

Bei einigen Corona-Viren so auch beim neuen Corona-Virus Sars-CoV-2 ist davon auszugehen, dass sie zuerst von Wildtieren auf den Menschen übergesprungen sind und dann von Mensch zu Mensch weiter gegeben wurden. Die Übertragung von Corona-Virus Sars-CoV-2 aufgrund eines unnatürlich nahen und tier- und naturschützerisch höchst bedenklichen Kontakts zwischen Menschen und Tieren fand mit grosser Wahrschenlichkeit auf einem Wildtiermarkt in der Chinesischen Stadt Wuhan statt. 

Ein Grund mehr, keinen Echtpelz zu tragen.

Tierbeobachtungen gesucht!

 
Biberspuren. © E. Dietrich, stadtwildtiere.ch

Viele Wildtiere sind nachtaktiv und man bekommt sie nur selten zu Gesicht. In ihren Gebieten hinterlassen sie jedoch Spuren und verraten damit ihre Anwesenheit. Gemeldet werden können neben Tierbeobachtungen auch Spuren wie Fuchsbaue, Erdhügel von Schermaus oder Maulwurf oder Tierlosungen. Anhand der Eigenheiten der Spuren lässt sich oft die Tiergruppe oder sogar die Art bestimmen. Deshalb dazu immer auch ein, zwei Bilder hochladen.

Melden Sie uns Ihre Beobachtungen von Wildtieren und ihrer Spuren, indem Sie sie auf unserer Webplattform eintragen.

Oder besuchen Sie unsere Galerie und entdecken Sie, welche Bilder Beobachter/innen hochgeladen haben.

Wilde Nachbarn Solothurn
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Naturmuseen Solothurn und Olten
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