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Blaumeise
Cyanistes caeruleus

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Biologie

Die Blaumeise ist ein häufiger Brutvogel der Schweiz. Sie nistet in Höhlen, bevorzugt alten Baumhöhlen, nimmt aber auch Nistkästen gerne an. Als Standvogel bleibt sie das ganze Jahr über in der Schweiz, wobei einzelne Tiere im Winter auf Futtersuche umherstreifen. Die Brutzeit beginnt im April. Blaumeisen sind sehr anpassungsfähig und brüten auch in Parks und Gärten. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Insekten und Spinnen, im Winter auch aus Samen und Beeren.

Erkennungsmerkmale

Leuchtend blaues Käppchen, grünlicher Rücken, gelbe Unterseite und eine schwarze Augenbinde. Auffällige weisse Wangen und blauer Schwanz.

Gehört zu
Ähnliche Arten

Ähnelt insbesondere im Jungendkleid etwas der Kohlmeise. Diese ist jedoch grösser, trägt eine schwarze Kappe und weist einen markanteren schwarzen Bruststreif auf.

Aktivitätszeit

Ganzjährig aktiv, mit erhöhter Sichtbarkeit in der Brutzeit von April bis Juli.

Lebensraum

Bewohnt Laub- und Mischwälder, Streuobstwiesen, Gärten, Parks und Waldränder. In der Schweiz von der Tiefebene bis in mittlere Höhenlagen verbreitet.

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Gefahren

Intensive Forstwirtschaft, Verlust alter Bäume mit Höhlen und Pestizideinsatz können den Bestand lokal gefährden.

Fördermaßnahmen

Erhalt alter Bäume und Verzicht auf Gifte in Gärten helfen ebenso wie das Pflanzen heimischer Sträucher mit Beeren und Samen. Nistkästen mit kleinem Einflugloch (26–28 mm) aufhängen.

Beobachtungstipps

Die Blaumeise ist ein gern gesehener Gast am Futterhaus. Im Frühling gut an ihrem zwitschernden, hohen Ruf zu erkennen. Besonders schön zu beobachten sind ihre akrobatischen Kletterkünste an dünnen Zweigen, wo sie kopfüber nach Insekten suchen. In strukturreichen Gärten ist sie fast immer anzutreffen.

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