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Libelle auf einem Schilfhalm

Klein ganz gross - tierische Begegnungen vor der Tür

Im Rahmen ihrer Maturaarbeit hat die 18-jährige Schülerin Eliane Moine einen Dokumentarfilm zu tierischen Begegnungen vor der Tür realisiert. Eliane Moine ging im und um das Siedlungsgebiet mit der Filmkamera auf Pirsch und hat dabei eine filmische Entdeckungsreise wilder Freiräume erstellt.
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Haselmaus an einem Schilfhalm

Heckengeister & Klettermeister

Schlafmäuse, auch Bilche genannt, gehören zu den Nagetieren. Wie ihr Name verrät, schlafen sie viele Monate pro Jahr. Typische Körpermerkmale der Bilche sind der buschige Schwanz und die grossen Kulleraugen. Im Mittelland und Jura leben drei Arten. Obwohl alle einfach zu identifizieren sind, wissen wir herzlich wenig über ihr Vorkommen und die Verbreitung.

Aktuelle Beobachtungen

Wilde Nachbarn Solothurn

Das Projekt Wilde Nachbarn Solothurn startete im 2019 und konnte seither mittels Beobachtungsmeldungen aus der Bevölkerung das Vorkommen der Wildtiere im Siedlungsraum erforschen, erlebbar machen und fördern. Erfahren Sie mehr zum Projekt Wilde Nachbarn Solothurn.
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Sicht auf die Stadt Solothurn
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Blumenwiese vor einem Schulhaus im Mai und Juli, nach dem radikalen Schnitt gibt es keine Blüten mehr.

Auf einen Schlag ist der Lebensraum weg

Ab dem 15. Juni können extensiv genutzte Wiesen auf Biodiversitätsförderflächen in der Landwirtschaft geschnitten werden. Auch im Siedlungsgebiet werden Ende Juni und Anfang Juli oft grössere Wiesen, aber auch kleine Grünflächen wie Baumscheiben oder begrünte Verkehrsinseln in einem ganzen Gebiet gleichzeitig geschnitten. Damit fallen innerhalb Stunden Nahrungsquellen und Lebensraum von vielen Kleinlebewesen weg. Ein gestaffelter Schnitt könnte Abhilfe schaffen.
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Zwei Personen schauen mit dem Fernglas aus dem Fenster

Melden Sie uns Ihre Beobachtungen

Wir interessieren uns für Ihre Beobachtungen.
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Grünfläche in Stadt Zürich

Trittsteine für die Stadtnatur

Unsere Städte werden immer dichter bebaut und viele Grünflächen dadurch kleiner. Doch für die städtische Biodiversität spielen auch Kleinstflächen eine wichtige Rolle. Sie beherbergen nämlich eine erstaunlich grosse Anzahl an Pflanzenarten. Dies hat eine Studie der ETH Zürich ergeben.
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Grosser Ahorn bei einem Gebäude mit Efeu am Stamm

In eigener Sache: Verstärkung unseres IT-Teams gesucht

Unser IT-Team, welches für die Meldeplattformen StadtWildTiere und Wilde Nachbarn und für weitere IT-Projekte der Forschungs- und Beratungsgemeinschaft SWILD verantwortlich ist, sucht Verstärkung. Sind Sie interessiert am Unterhalt und der Weiterentwicklung von Projektwebseiten und interaktiven Webapplikationen zur Sammlung, Verwaltung und Darstellung räumlicher Daten und Beobachtungsmeldungen zu Wildtieren, dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.
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Honigbiene

Futternotstand bei den Bienen

Die Haltung von Honigbienen wird in Städten immer beliebter. Doch das Angebot an Pollen und Nektar hinkt hinterher und reicht nicht mehr für die Tausenden von Bienen. Daher sollte eine nachhaltige städtische Imkerei reguliert sein. Und es braucht mehr Grünräume mit reichem Blütenangebot für alle Bestäuber. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Schweizer Studie.
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Grosser, naturnahe gepflegter Bauerngarten mit vielen blühenden Blumen

Gärten als Zufluchtsort für bedrohte Pflanzen

In Gärten und Parkanlagen könnten vermehrt gefährdete einheimische Arten gepflanzt werden. Nun liegen Empfehlungen für das sogenannte «Conservation Gardening» vor. In grossem Massstab umgesetzt, könnte dieses Naturschutzgärtnern bestehende Bemühungen für die Erhaltung der Biodiversität ergänzen und mehr Menschen in den Naturschutz einbinden.
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Die Waldgrenze steigt immer weiter an. Die oberhalb gelegenen Lebensräume werden dadurch immer kleiner.

Die Spirale dreht sich

Die weltweiten Temperaturen steigen. Gleichzeitig nimmt die biologische Vielfalt ab. Beides ist eng miteinander verbunden und verstärkt sich gegenseitig. Deshalb müssen wir Massnahmen ergreifen, die zugleich das Klima schützen und die Biodiversität fördern. Und wir müssen unsere Lebensweise überdenken.